Alle Künstler 2019 auf einen Blick

Alcaz (Marseille)

Jean-Yves Liévaux gab mit 13 Jahren sein erstes Konzert. Mit 18 Jahren stand er unter Vertrag, brachte CDs heraus und ging auf Tourneen: Frankreich, Québec u.a.
1999
zieht er nach Marseille und findet zu einem neuen Stil „nomad’rock“.
2002 lernt er
Vyviane Cayol kennen. Sie ist Sängerin & Schauspielerin, sie malt und sie schreibt Lieder. Mit ihr zusammen entstehen Chansons voller Charme, Liebe und Humor.
Das Duo „Alcaz“, zwei Stimmen und zwei Gitarren, unternimmt seit Jahren zahlreiche Tourneen und hat mehrere CDs veröffentlicht.

Michel Avalon (Gard)

aus St.Hippolyte du For interpretiert nicht nur ausdrucksstark große französische Chansonniers wie Léo Ferré und Georges Brassens, er schreibt auch selbst Chansons und vertont Gedichte bekannter französischer Poeten (Apollinaire, Aragon, Baudelaire, Prévert,  Rimbaud…). Sein Gitarrenspiel ist stark beeinflusst durch seine Aufenthalte auf den tropischen Inseln, durch Flamenco und durch Jazz.

Justyna Bacz (Warschau)

singt in polnischer, französischer und russischer Sprache. Auf französischen und polnischen Festivals ist sie als Interpretin von Barbara, Brassens und Brel beliebt und bekannt. Chansons von Georges Brassens hat sie ins Polnische übertragen und eine Brassens-CD mit dem Titel „Brassens, mon amour“ herausgebracht.
Sie singt die Lieder von Georges Brassens mit völlig neuen interessanten Arrangements.
Ihre eigenen Kompositionen zeigen ihre Liebe zum Blues.

Cathy & Michel (Aveyron, Sud Ouest)

Cathy Fernandez bietet einen bunten Strauß klassischer französischer und spanischer Chansons und ganz persönliche eigene Kompositionen.
Cathy sagt zu ihren eigenen Chansons: „Ich habe getanzt, gelebt, geredet, geschrien, und dann habe ich gesungen. Ich habe Worte und Silben in Seide gekleidet…“

Michel Vivoux ist als Chansonnier seit 35 Jahren auf den Bühnen Frankreichs und französischsprachiger Länder zu Hause. Mehr als 9 CDs mit eigenen Liedern und DVDs hat er veröffentlicht und an der Collection „Poètes et Chansons“ teilgenommen.

Cathy und Michel bezeichnen sich als „Kunsthandwerker“ des Chansons, die viel Vergnügen auf der Bühne verspüren, Vergnügen, das sie mit ihren Zuschauern teilen möchten.

www.michelvivoux.com

Catalina Claro (Santiago de Chile)

Die Autorin, Komponistin, Interpretin, aus Santiago de Chile spielt zahlreiche Instrumente und schreibt ergreifende Chansons, ebenso wie Film- und Fernsehmusiken.

Als Pianistin hat sie den Chopin-Preis gewonnen. Ihre Tourneen führten sie inzwischen durch 20 Länder dieser Welt.

Mit ihrer kraftvollen melodiösen Stimme singt sie Lieder ihres großen lateinamerikanischen Repertoires, das neben chilenischen und peruanischen Chansons auch mexikanische Lieder, Pablo Nerudas Gedichte, schamanistische Gesänge des peruanischen Regenwaldes u.a. umfasst.

Christiane Courvoisier (Paris)

hat schon in ihrer Kindheit musiziert, Texte geschrieben und war begeistert vom Theater.
Sie wurde Schauspielerin und liebte die Musik. Mit Chansons kann sie ihre drei Leidenschaften – das Schreiben, die Musik und die Bühne – verbinden und ausleben. Sie wurde u.a. eine hervorragende Interpretin der Chansons von Léo Ferré. Auf der Bühne singt und lebt sie für ihr Publikum, leidenschaftlich, voller Energie mit einer Aura  voller Licht, in sich ruhend, glücklich.

Begleitet wird sie von Frédéric Jaupart (Akkordeon).

Jan Degenhardt (Greifswald)

Er singt Brassens-Lieder in der Übersetzung seines Vaters Franz Josef Degenhardt, interpretiert französische, lateinamerikanische u.a. Lieder und seine eigenen Kompositionen.

Corinne Douarre

kam in den frühen 90ern nach Berlin. Mit ihrem feinem Stil in Komposition und Text, bereichert sie seitdem die bundesweiten Chansonbühnen. Die französische Chansonpoetin besingt ihr Leben zwischen zwei Kulturen. Dabei begleitet sie sich auf der Autoharp – einer hierzulande eher unbekannten Kastenzither mit zauberhaftem, fast mysteriös anmutendem Klang. Mit samtig-sanfter Stimme und originellen Ansagen, vermag Corinne Douarre auch das nicht-französisch-sprachige Publikum in Bann zu ziehen. 2015 schrieb sie ein Theaterstück über die Geschichte ihres Vaters, der in Plauen während des 2. Weltkriegs Zwangsarbeiter war. Seit 2017 gehört sie zum Organisationsteam des Chansonfestivals „Brassens in Basdorf“.

Erwens (Carcassonne)

überzeugt mit seinem wunderbaren Gitarrenspiel.
Seine Musik spiegelt  seine Vorliebe für Blues, Jazz und Rock wider, so dass bekannte französische Chansons immer wieder in neuen mitreißenden Interpretationen erlebt werden. Humor und Wortwitz einerseits und Texte voller Romantik und Emotionen andererseits sind die zwei Facetten dieses Künstlers, der Georges Brassens auf eine ganz eigene, ganz persönliche Weise interpretiert.

Walid Habash (Aleppo – Berlin)

Sänger, Autor, Komponist, Interpret.

Walid Habash, Biologie-Student, flüchtete aus seiner zerstörten Heimat über die Balkan-Route nach Deutschland und lebt seit 2015 in Basdorf. Er hat als Sänger bereits Preise gewonnen. Er widmet sich dem Gesang und hat in Basdorf bereits zahlreiche eigene Lieder geschrieben. Walid singt Brassens auf Deutsch und Arabisch und trägt eigene arabische Lieder vor.

Lutz Keller (Berlin)

Sänger, Gitarre, Autor, Komponist, Interpret, spielt Gitarre pur in mehreren Bands und schreibt Lieder gegen den alltäglichen Wahnsinn.
Seine satirischen Texte wecken in ihrer Sprach- und Reimakrobatik Erinnerungen an Ulrich Roski. Seine zahlreiche Instrumental-Kompositionen für Gitarre fanden in der Fachpresse großen Anklang.

Alain Laurent (Lille)

Alain Laurent begeistert regelmäßig mit seinen Brassens-Interpretationen die Zuhörer der großen Brassens-Festivals in Frankreich. Er singt in Frankreich und Deutschland in verschiedenen Stilrichtungen Georges Brassens, Pierre Louki, Jacques Brel u.a. große Chansonniers und wunderschöne eigene Chansons, wobei seine Gitarre immer wieder neue variationsreiche Wege der Begleitung erschließt.

Peter Liebehenschel (Basdorf)

Sänger, Gitarre, Autor, Komponist, Interpret,

hat seit 2003 seine Liebe für Chansons von Georges Brassens entdeckt, die er in der Regel in deutschen Übertragungen dem Publikum vorstellt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Lieder von Reinhard Mey, irische Volkslieder und eigene Kompositionen.

Michel Maestro (Nérac)

Der begnadete Sänger und Interpret aus Nérac interpretiert mit seiner ergreifenden Stimme Chansons von Brassens, Brel, Ferrat, Ferré, Manset und anderen.

Seine variationsreichen, sensiblen Interpretationen sowie seine eigenen Kompositionen und Vertonungen französischer Poesie (Rimbaud u.a.) berühren tief. Er begleitet sich selbst an der Gitarre. Bei diesem Festival wird er in der Regel von Catalina Claro am Klavier, an der Gitarre oder der Cajon unterstützt.

Mélinée (Berlin-Toulouse)

entführt uns in ihre musikalische Welt, sehnsüchtig, „melankomisch“. Schon ewig ins französische Chanson verliebt, fängt sie mit 20 Jahren an, selbst zu schreiben. Ihre Chansons sind in der Liebe verwurzelt. Liebe mit L wie Leiden. Ihre Texte sind nicht nur sehnsüchtig und hoffnungsvoll, sondern auch humorvoll und selbstironisch. Sie liebt Berlin und hat dieser Stadt und den Begegnungen mit und in ihr zahlreiche Lieder gewidmet.

Miosotis – Isabel Neuenfeldt (Berlin) & Giovanni Reber (Basel)

Isabel Neuenfeldt singt Tom Waits, hat Gedichte von Erich Mühsam u.a. vertont, zahlreiche eigene Lieder geschrieben und sich ein großes Repertoire klassischer und moderner französischer Chansons erschlossen, mit dem sie ihr Publikum fasziniert.

Wenn sie singt, scheint das Lied durch sie hindurchzuwehen und erhält dadurch die ganz persönliche Färbung der Sängerin. Ihre Darbietungen von Piaf, Bécaud, Brassens und anderen gehen unter die Haut. Begleitet wird sie von dem Violonisten Giovanni Reber aus der Schweiz.

Giovanni Reber hat es gar nicht erst versucht, die Prüfungen an einer Hochschule zu bestehen, sondern hat gleich im Alter von 18 Jahren mit Michael Giertz angefangen, die Musikwelt auf den Kopf zu stellen. Er hat bereits mit 4 Jahren eine Violine in die Hand gedrückt bekommen. Später – dank seiner Zeit als Barkeeper – fand er einen Weg, sein Instrument einem jungen Publikum näher zu bringen und brachte durch seine Live-Performances ganze Discos zum Tanzen. Heute arbeitet er auch als musikalischer Leiter für Theatergruppen.

http://www.les-papillons.ch/giovanni-reber.de.html

Die Mochitos (Berlin)

Maria Moch ist Heilpraktikerin und Kräuterkundige. Sie lebt mit ihrem Mann und 3 Kindern in Berlin und bei jeder Gelegenheit in einem Bauwagen mitten im Barnim, wo sie regelmäßig Große und Kleine in die Welt der wilden Pflanzen und Bäume entführt. Gemeinsam mit ihrem Mann David Moch treiben sie als „die mochitos“ ihr herzbuntes, musikalisches (Un)Wesen. In Begleitung ihrer Gitarre und Stimme leitet Maria bei Blattwerk Seminare rund um die Pflanzen und Musik. Zu ihrem Repertoire gehören auch französische Chansons und Weltmusik.

Roland Spiegel (München)

studierte Musikwissenschaft und Romanistik in Erlangen und Caen/Normandie. Seine Journalisten-Ausbildung erhielt er bei der »Nürnberger Zeitung« und beim »Centre de Formation et de Perfectionnement des Journalistes« in Paris.

Seit 2004 ist er Musikredakteur beim Bayerischen Rundfunk. Das Brassens-Festival in Basdorf bereichert er mit seinen interessanten zweisprachigen Vorträgen zu musikalischen und textrelevanten Themen zu Brassens ebenso wie mit seinen Interpretationen von Chansons und seinem Gitarrenspiel.

Schwester (Hamburg)

Schwester ist das Versprechen zweier Künstlerinnen, gemeinsam einen Weg zu gehen, der sich richtig und verbunden anfühlt. Kraftvoll und zart in ihrer Anmutung entziehen sich Meike Schrader und Agata Paulina Clasen dem Strom ihrer Generation und folgen kompromisslos dem inneren Kompass, der weiß, dass alles seine Zeit hat und alles seine Zeit braucht. Als sie 2015 das erste Mal zusammen auf Tour gehen, entpuppt sich ihre Zusammenarbeit als Anziehungspunkt für die Hamburger Musikerinnen und das Publikum zugleich. Zwei bis dahin auf eigenen Bahnen erfolgreiche Künstlerinnen finden im Gegenüber eine gleichstarke Verbündete.

Olivier Terwagne (Brüssel)

Multiinstrumentalist, Komponist, Texter, Arrangeur, Interpret.

Er trägt u.a. einen Ausschnitt aus seinem Programm „Fragments de Brassens“ vor, bei dem er frühe Gedichte des jungen Brassens vertont hat, sie mit bekannten Chansons aus späteren Jahren musikalisch und inhaltlich verbindet und die Philosophie von Brassens herausarbeitet, die seine Lieder wie ein roter Faden durchzieht.

Amandine Thiriet (Berlin – Paris)

bringt mit ihrer zarten und ausdrucksvollen Stimme eine neue Dimension in das Konzert. Sie ist Französin, lebt in Berlin und hin und wieder auch in Rom, wo sie mit den italienischen Musikern Marco Turriziani und Salvatore Zambataro gemeinsam probt und gemeinsame Konzerte konzipiert. Diese beiden Musiker begleiten sie auch auf ihrer ersten CD, die in Kürze erscheint. Als Schauspielerin, Musikerin und Sängerin hat sie sich zahlreiche internationale Bühnen erobert und auch in Filmen mitgewirkt.